Narzissen
Narzissen

Narzissen, die im Volksmund auch Osterglocken oder Märzenbecher genannt werden, stammen ursprünglich aus dem südlichen Europa. Von dort aus breiteten sie sich über die Meerenge von Gibraltar hinweg bis in die nordwestafrikanische Küste von Marokko bis Libyen aus. Einige Narzissen-Arten sind auch an den Küsten des Mittelmeerraums zu finden, aber auch im Iran und in der Kaschmir-Region. In Deutschland sind drei Arten dieser Blumen heimisch: die Weiße Narzisse, die Gelbe Narzisse und die Stern-Narzisse. Das Farbspiel der Blüten reicht von einem satten Goldgeld über Hellgelb bis hin zu Weiß und die Stiele wachsen bis zu 50cm hoch.

Narzissen gelten in unserer Kultur als Symbol für die Überwindung der Dunkelheit und des Todes, für Sterben und Wiedergeburt. Bekannter jedoch ist die Narzisse als Symbol der Eitelkeit und Eigenliebe. Der Sage nach verliebte sich Narzissos unsterblich in sein Spiegelbild, fiel vor ungestillter Sehnsucht ins Wasser und ertrank. Seine Auferstehung feierte er als Blume, strahlend schön und duftend. In der chinesischen Kultur gelten Narzissen als Glückssymbol, und auch in der islamischen Kultur genießen die Blumen eine hohe Wertschätzung.

Da sie vor allem im Frühjahr blühen, verschenkt man Narzissen am besten zu Ostern, als Gruß an den kommenden Sommer oder als bunter Strauß zusammen mit anderen Frühlingsblumen. Insbesondere die Gelbe Narzisse, die auch als Osterglocke bezeichnet wird, ist als Geschenk zu Ostern beliebt.

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