Zierlauch

Zierlauch

Der Zierlauch hat in den letzten Jahren die Herzen der Gärtner und Hobbygärtner erobert. Er wurde 2016 zur Blumenzwiebel des Jahres gekürt. Zwar ist er verwandt mit dem Schnittlauch, aber er ist alles andere als ein unscheinbares Kraut. Zierlauch, auch als Allium oder Riesen-Lauch bekannt, gibt es in mehr als 800 Arten. Die asiatische Pflanze stammt ursprünglich vor allem aus dem Iran, Afghanistan und aus der Türkei. Sie lässt sich vielerorts in Vorder- und Zentralasien wildwachsend finden. Bei uns wird der dekorative Zierlauch gerne in Gärten und Parks angepflanzt. „Iranlauch“ kann bis 150 cm hoch werden. Kleinere Sorten sind als Schnittblume beliebt. Die Artenfülle und Farbenvielfalt machen es gar nicht so einfach, eine Auswahl zu treffen.

Allium ist übrigens recht anspruchslos, er wünscht lediglich trockene Böden und wenn möglich viel Sonne.

Zierlauch ist essbar

Zwar hält sich die Behauptung hartnäckig, dass Zierlauch giftig sein soll, das stimmt jedoch nicht. Alle Pflanzenteile sind frei von für Menschen schädlichen Stoffen. Hunde allerdings dürfen Allium auf keinen Fall fressen, denn es ist ein Wirkstoff enthalten, der die roten Blutkörperchen der Vierbeiner angreift.
Essbar sind sowohl die Zwiebel als auch Blüten und Blätter. Sie können für Eintöpfe und Salate verwendet werden, würzen Fleischgerichte und die Blüten bilden eine schöne Dekoration.

Blütezeit und Tipps rund um den Zierlauch

Je nach Sorte variiert die Blütezeit zwischen Mai und Juli. Für Blumensträuße wirken die die Blüten am besten, wenn die kleinen Einzelblüten maximal zur Hälfte geöffnet sind. Die meisten Zierlauchsorten eignen sich übrigens gut zum Trocknen.

Große Sorten können allein in eine Vase gestellt werden oder in Kombination mit Gräsern. Für gemischt Sträuße sind zum Beispiel Pfingstrosen oder Frauenmantel empfehlenswert. Im Sommer blühen in den Gärten kleinere Zierlaucharten, die wunderschön in bunte Sommersträuße passen. Damit die stilvolle Pflanze lange Freude macht, benötigt sie frisches Wasser und eine saubere Vase. Die Stielenden sollten schräg mit einem scharfen Messer abgeschnitten werden. Es genügt, das Wasser täglich nachzufüllen und einmal pro Woche zu erneuern. Zierlauch mag es nicht, neben Obstschalen zu stehen und auch pralle Sonne oder Zugluft verträgt er nicht so gut.

Ein Tipp: Die schönen, kugelförmigen Blüten können ganz einfach durch Trocknen haltbar gemacht und für Gestecke oder Kränze verwendet werden.

Die Symbolik des Zierlauchs

Der Allium ist ein Vertreter der Zwiebelgewächse. Diese wurden im Mittelalter zur Abwehr von Hexen, Krankheiten und allem Bösen verwendet. In einigen Regionen gilt Knoblauch als Symbol für Unverwundbarkeit. Die Farbe Lila der Zierlauchblüten steht für Spiritualität, Geheimnisvolles und Mystik, aber auch für Leidenschaft und Macht.

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